Alex Wheatle: Wer braucht schon ein Herz, wenn es gebrochen werden kann

Story:
Mo Baker ist fünfzehn und ziemlich wütend. Ständig streitet sie sich mit ihrer Mutter, die sich nur um ihre eigenen Probleme kümmert und jetzt auch noch diesen neuen Freund hat, den Mo einfach nur daneben findet. Lloyd ist für sie nur ein weiterer Kerl, der Frauen schlägt und ihr Geld verprasst. Der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist Sam, ihr Kindheitsfreund, dem sie sich so nah fühlt wie keinem anderen Menschen auf der Welt und mit dem sie in den Sommerferien endlich was hatte. Doch Sam hat inzwischen eine Andere. Zum Glück halten ihre besten Freundinnen Elaine und Naomi zu ihr, egal was ist oder kommen mag. Selbst als die Situation mit Lloyd eskaliert und in Mo nur noch der Wunsch nach Rache brennt …

Bewertung:
Ein außergewöhnlicher Titel (mit einem Komma!) für ein außergewöhnliches Buch, das wichtige Themen mit einer erfrischenden Leichtigkeit behandelt. Anfangs fiel es mir sehr leicht, mich mit Mo zu identifizieren, was sich allerdings im Verlauf der Geschichte änderte, da sie sich immer wieder … ein bisschen zickig gegenüber ihren zwei Freundinnen verhielt. Die mit 15 schon ein ausgeprägtes Liebesleben führen. Warum denken manche Autoren, das ein ihr Roman durch solche Sachen leichter zugänglich wird? Lieber Alex, wir lesen ihre Bücher auch ohne übertrieben heftiges Rumgeknutsche (ihr kennt mich, ihr wisst was ich lese, und das ich gegen Lovestorys nichts einzuwenden habe, doch alles hat seine Zeit.). Aber Leute, lest sie! Die kleinen Punkte, die ich eben aufgeführt habe, sind wirklich nur klein. Im Vergleich zu all den wunderbaren Dingen, die diese Buch auszeichnen, nahe zu Miniatur groß. Was sind sie, die wunderbaren Dinge? Zuerst einmal die Sprache. Man ließt sowohl die trotzige Mo, als auch den erwachsenen Alex Wheatle heraus. Dann kommen die freundlichen, zerbrochenen Leute aus Crongton (ja, genau, den Namen kennen wir aus: Die Ritter von Crongton und Liccle Bit. Der Kleine aus Crongton), die, obwohl es ihnen selber scheiße (pardon) geht, Mo helfen. Uuuuuuund Mo heißt Mo. Ich liebe diesen namen und Versuche schon spätestens seit Die Stille meiner Worte meinen Namen irgendwie dazu abzukürzen. Oh mein Gott, sicher hab ich noch tausend Gründe vergessen, wenn ihr welche findet, schreibt mir doch einfach!

Cover:
Äh, ja. Vielleicht bin ich zu kritisch, aber mir gefallen manche Farben einfach nicht. Wie Orange. Orange ist häääääääslich! Braun ist schön. Schwarz. Weiß. Grün. Rot. Blau. Aber nicht ORANGE!  Deshalb behaupten wir jetzt einfach mal, das ist Pink. dann ist es okay.

Infos:
Mit 280 Seiten kostet das erst vor kurzem beim Kustermann Verlag erschienene Buch 18€. Die ich nicht bezahlen musste da meine aller, aller liebste Buchhandlung Literatur Moths (schaut mal vorbei) mir das Buch freundlicherweise als Leseexemplar gegeben hat!

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