Ava Dellaria: Loveletters to the Dead

Vorweg: Hi Leute, heute gibt es mal was ganz andres; Schreibt mir ob doch einfach, ob euch so was zusagt, dann mach ich mehr in der Art …

Liebe Ava,
ich bewundere dich nicht nur, weil du so eine beeindruckende Kenntnis von Teenagern hast (die allerdings fast ein bisschen unheimlich ist – woher weißt du, was wir essen?), sondern auch, weil du sie so gut in Worte fassen kannst. Hier möchte ich allerdings anmerken, das sich die Vierzehnjährigen in meinem Universum eigentlich nicht betrinken, aber vielleicht steh ich da auch nur auf dem Schlauch. Deine Idee, ein Buch in Briefen zu schreiben, gibt es zwar schon ein paar mal, doch selten wurde sie so toll umgesetzt wie bei dir. Das (und weil ich das einfach mal ausprobieren wollte) haben mich zu diesem, etwas neuartigen Blogbeitrag inspiriert. Ich weiß, das du diesen Brief niemals lesen wirst (du bist zwar nicht tot wie Amy Winehouse, kannst jedoch kein Deutsch – und ganz ehrlich: Selbst wenn das der Fall wär …?!), doch Andere werden es für dich tun (Hallo!). Aber zurück zu meiner Bewunderung für dich und deine Worte: Sie haben mich zerstört und wieder zusammengesetzt, zum lachen gebracht und heulen lassen, Mich Augenrollend gemacht und ein paar Gedanken an die Oberfläche gebracht, die sonst auf ewig in einer dunklen Ecke meines Gehirns verrottet wären (eklige Vorstellung). Also: Danke:. Danke das du an jenem Tag eine Idee hattest und den Mut, sie umzusetzen.
Grüß Santa Monica von mir,
Minerva

Story:
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …

Cover:
Hübsch und lila … und rosa … Laurel ist ganz hübsch … Die Schrift auch … Viele Punkte …

Infos:
Mal wieder ganz praktisch vom Verlag (randomhouse) gemopst:
Aus dem Amerikanischen von Katarina Ganslandt
Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux, US
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten

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