Chandler Baker: Das Ende ist erst der Anfang

Story:
In 23 Tagen wird Lake 18. Dann hat sie die Chance, genau einen Menschen von den Toten auferstehen zu lassen. Ihr behinderter Bruder wäre nach der Auferstehung wieder gesund und sollte Lakes erste Wahl sein. Doch gerade sind ihre beste Freundin und ihr Freund bei einem Unfall ums Leben gekommen. Für wen soll sie sich entscheiden? Ist es überhaupt richtig, Gott zu spielen und über Leben und Tod zu bestimmen? Lake steckt in einem Dilemma, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt …

Bewertung:
Wenn würdest du wählen? Freund, Bruder oder beste Freundin? Wie würdest du handeln, wenn du nur 23 Tage Zeit hättest? Eigentlich war Lakes (hübscher Name, nicht?) Entscheidung (ihr distanzierter Bruder) längst gefallen, aber dann geschieht  das unfassbare ihre „neue Familie“ (Will und Penny – ihre Freunde) kommen bei einem dramatischen Unfall um. Ihre wunderbare Freundschaft, ihre bedingungslose Liebe und ihre Schattenseiten, werden in detaillierten  Rückblenden beschrieben. Ohne diese schöne Seite wäre das Buch eine einzige Heulorgie, aber so versteht man, was Lake so sehr vermisst, denn man selbst tut es auch (egal wie gute Freunde man hat). Und dann ist da auch noch Ringo, der ihr hilft diese schwierige Zeit zu überstehen, obwohl sie sich erst im Wartezimmer der Therapeutin (wieder)entdeckt haben. Innerhalb der 23 Tage lernt Lake viel über die Liebe, sich selbst und ihre Familie und findet sich nach und nach wieder. Was mir allerdings zu schnell geht. Genau wie die Sache mit Ringo. Das liegt vielleicht daran, dass, wie die Autorin in der Danksagung verrät, das Buch in „einem Anfall von Inspiration “ während des Schwangerschaftsurlaubes geschrieben wurde. Auch nicht gerade viel Zeit. Trotzdem Genial. Genial. Genial.

Cover:
Sehr schön gestalte, die Kontraste ziehen einen zwar an, sind für eine Bücherregalsortierung nach Farben  aber (ist euch aufgefallen, wie oft ich die Wörter aber oder doch benutzte?) leider völlig ungeeignet. Hier fände ich das Adjektiv genial nicht ganz so passend, doch (hier ist es wieder, seht ihr?) es ist sicher hübsch. Oder schön (würdet ihr sagen hübsch und schön sind Synonyme? Ich finde nicht, Kinder zum Beispiel, könnten niemals schön sein, das passt einfach nicht. Das hängt, meiner Meinung nach, damit zusammen das Schönheit zu einer gewissen Reife gehört. Naja.). Puh.

Infos:
Mit 400 Seiten kostet das Thienmann Hardcover satte 17,00€ (Nein, also wirklich: Sie haben meinen Blog gelesen und schnell alle Preise geändert, sehr aufmerksam!).

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