Donna Freitas: Wie viel leben passt in eine Tüte?

Story:
Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift „Roses Survival Kit“, die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk an Rose – und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen. Schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet. Doch dann geschieht etwas, dass Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat?

Bewertung:
Dieses Buch ist ein einziger Gefühlsorkan, und beantwortet endgültig die Frage, was passiert wenn man den Tod der Mutter, erste Liebe und einen grandiosen Schreibstil vermischt: Ein neuer Lieblingsroman entsteht! Donna erzählt mit wunderschönen Worten eine berührende Geschichte, die man gar nicht mehr verlassen möchte. Trotz dem düsteren Anfangs ist das Buch voller Wärme, was allerdings nicht heißt das es eine Friede, Freude Eierkuchen  Erzählung ist, ganz im Gegenteil dieses Buch erzählt von einem Leben das nicht nur schöne Seiten hat, sondern viele, viele schlimme. Wenn ihr nur drei Bücher im Jahr lesen dürftet, sollte diese definitiv dabei sein.

Cover:
Das Titelblatt finde ich, im Vergleich zum Buch, ziemlich harmlos, aber auf keinen Fall schlecht. Das einzige was mich daran stört ist, dass diese Blumen (Pfingstrosen?) über die Tüte gehen aber das ist ein klares Luxusproblem.

Infos:
Das Taschenbuch ist bei dtv erschienen und kostet mit seinen 400 Seiten 10,95€ (können wir nicht einfach 11€ schreiben? Warum eigentlich nicht?), also das Buch kostet 11€. Punkt.

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