Jennifer Niven: All die verdammt perfekten Tage

Story:
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Bewertung:
Dieser teilweise autobiographisch anmutende Roman handelt von Depression und Glück, Hass und Liebe, Wachsein und Schlaf, Finch und Violet. Violet wollte früher umbedingt Schriftstellerin werden, nach dem Unfalltod ihre Schwester gibt sie das allerdings auf. Finch wird in der Schule gebombt, weil er anders ist. Deshalb rutscht er immer weiter in die Depression ab, während Ultraviolett wieder anfängt zu schreiben. Das alles wird sehr detailliert erzählt, man wird regelrecht von diesem Buch gepackt, sodass man gar nicht mehr aufhören kann, es zu lesen. Deshalb ist es auch ziemlich verstörend und auf eine sehr emotionale Weise brutal, nichts für den Leser unter 13.

Cover:
Dieses Cover ist seltsam. Warum steigt er zu ihr hoch? Oder runter? Das hat wirklich wenig mit dem Inhalt zu tun.

Infos:
Ist bei Blanvalet erschienen und kostet als 400 seitiges Taschenbuch 9,99€

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