Kerstin Gier: Silber – Das erste Buch der Träume

Story:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …

Bewertung:
Die Geschichte ist süß. Liv ist süß. Bei Frau Gier ist immer alles süß. Was währe da passender als Sweet Sunday? Okay, das war ein bisschen fies, die Geschichte ist ja auch recht spannend (und witzig!). Aber vor allem ist sie süß. Honigsüß. Was nicht bedeutet, dass ich die Geschichte nicht mag, ich finde sie sogar ziemlich gut, eine der besten, die Frau Gier je geschrieben hat, und sie schreibt gut. Ich hab sie mindestens sechs mal gelesen, was auch daran liegt das sie ziemlich anspruchslos ist (die Geschichte, nicht Frau Gier). Es ist sehr wohltuend, wenn man sich mal nicht die ganze Zeit selbst kritisieren muss. Das ist eine Geschichte zum glücklich sein. Ach ja, noch eine Sache: Die Idee mit den Träumen ist wirklich originell.

Cover:
Ganz Hübsch. Etwas überladen, aber hübsch. Passt gut zum Inhalt.

Infos:
Das Buch ist bei Fischer als Hardcover mit 411 Seiten für 18,99€ und als Taschenbuch für 12,00€ erschienen.

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